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Franky und Laddy von Maria Bläser
Yuma von Susanna
und ich hoffe das ich auch noch Bilder von dem Rest der Tiere bekomme:-)))
Denn Susanna hat jede Menge Tiere!! Esel, Podis und und und......
Der Text zu diesen wunderschönen Tieren fehl natürlich auch noch ....
Susanna ...los jetzt :-)))))
Ja das ist Susannas ganzer Zoo :-))))))))))
Leider fehlt mir immernoch der Text dazu .....Suuuusssaaaannna ....WO ist er ???
Und hier sind die Poditexte :-)))))))
Kiko sah ich zum ersten Mal in der Sonntags-TV-Sendung des WDR, in der Tiere ein Zuhause suchen. Vorgestellt als Podenco-Mix-Rüde mit Rauhhaar und bernsteinfarbenen Augen, verguckte ich mich gleich in den kleinen Kerl und rief sofort nach der Sendung erstmals die Telefonnummer des Tierheims in der Eifel an, das ihm aus Malaga/Spanien kommend, Asyl gewährte. Es war mir zeitlich leider nicht möglich, gleich zu Anfang der Woche hin zu fahren. Ich hoffte und bangte also jeden weiteren Tag, ob er immer noch „zu haben“ sei, wenn wir endlich an kamen. Am 06.09.1998 war es endlich so weit. Man ließ Kiko in den Freilauf, damit wir ihn anschauen und ihm zuschauen konnten. Kiko war froh, frei zu sein und beachtete uns nicht weiter – warum auch ? Wir waren Fremde für ihn. Der Tierheimleiter erzählte, dass unsere Vorgänger, die sich nach der Sendung auch für ihn interessiert hatten, wieder gefahren seien, weil er nicht gleich freudig auf sie zugelaufen war.
Ich frage mich oft, was eigentlich manche Menschen von einem solchen Hund erwarten. Kiko war frei geboren, immer ohne Familienanschluss gewesen und auf den Straßen Malagas umher gestreift, bis man ihn eingefangen und zur Vermittlung nach Deutschland verbracht hatte. Wahrscheinlich verband er bis dahin mit Menschen nichts bis nichts Gutes. Doch in meinen Augen war er „mein Hund“ und wir durften ihn nach Abschluss des Vermittlungs-Vertrages gleich mit nach Hause nehmen.
Kiko ist bis heute der anhänglichste Hund des ganzen Rudels und ich bin sicher, dass er sich auch sehr eng an andere Menschen gebunden hätte, wären die nur so geduldig gewesen, ihm eine Chance zu geben !
Carlo war eigentlich ein Hund, der noch nicht in die engere Wahl gekommen war, nachdem ich im Herbst 2001 auf Hundevermittlungs-Seiten im Internet nach einem weiteren Rudelmitglied suchte. Im Vermittlungs-Text hieß es, er sei Leishmaniose-positiv getestet, aber symptomfrei, doch ich hatte weder Kenntnis noch Erfahrung mit dieser "Mittelmeerkrankheit" und übte Zurückhaltung. Nachdem aber ein weisser Podencorüde und eine braun-weisse Podenca bereits vermittelt waren, blieb Carlo, der mir abgesehen von seiner Diagnose gut gefiel. Sein weicher Gesichtsausdruck mit den großen rehbraunen Augen nahm mich sehr für ihn ein und am Ende siegte meine Neigung zu positivem Denken. Ich bereitete meine Tierärztin auf die Betreuung eines solchen Patienten vor und sagte die Adoption zu. Das Arzneimittel Allopurinol, das die Krankheit "in Schach" halten sollte, bekam ich von der Tierschutz-Organisation gleich mit.
Am 02.11.2001 kam Carlo von Ibiza nach Deutschland. Nachtests ergaben auch einen positiven Befund auf Ehrlichien, die Erreger einer weiteren "Mittelmeerkrankheit". Carlo wurde zunächst gegen die Ehrlichiose behandelt, die mit verantwortlich für seinen relativ hohen Leishmaniose-Titer war. In der Folgezeit unterstützte ich auf Anraten einer Tierheilpraktikerin sein Immunsystem mit zwei pflanzlichen naturheilkundlichen Präparaten, die innerhalb eines Jahres dafür sorgten, dass sein Titer in einen Bereich abfiel, der als so gut wie negativ zu betrachten war - ein Riesenerfolg für Carlos Gesundheit und das all die Jahre unverändert ! Regelmässige Nachtests ergeben bis heute einen schwach positiven bis negativen Befund.
Carlo ist jetzt etwa dreizehn Jahre alt und die Wahrscheinlichkeit, dass die Leishmaniose noch ausbricht ist wohl sehr gering. Ich habe seine Adoption trotz der anfänglich leichten Bedenken nicht einen Augenblick bereut !
Kaya kam fast auf den Tag genau, ein Jahr später als Carlo zu uns. Am 01.11.2002 traf sie aus Alicante am Frankfurter Flughafen ein. Bei ihr war es Liebe auf den ersten Blick ! Gleich nachdem ich ihr Vermittlungsfoto sah, ihre stolze Haltung, den aufgeweckten und intelligenten Gesichtsausdruck, war es um mich geschehen - diese Hündin musste es sein, allen "Warnungen" zum Trotz, sie sei "eine Wilde"...
Nun ja, das ist sie bis heute - und eine launische Diva noch dazu ! Laut und "unbeherrscht" giftet sie Rudelfremde Hunde grundsätzlich erst einmal an, egal ob Männlein oder Weiblein. Doch Menschen mag sie sehr und hat ein untrügliches Gespür dafür, wer "in Ordnung" ist und wer nicht. Selbst Besuchs-Kinder dürfen sich ihr nähern, ohne dass man sich sorgen muss - im Gegenteil, alt genug dafür, sind sie ihr willkommene Stöckchen- oder Ballwerfer und dürfen sich in den Spielpausen bedenkenlos an sie lehnen oder sie umarmen. Sollte es ihr doch zu viel werden, geht sie einfach. Kaya liebt Gemütlichkeit, Wärme und Komfort. Sie mag es nicht nur zugedeckt zu werden, sie besteht nachdrücklich darauf und am besten ist es, wenn das Lager aus einem Berg von Kissen besteht, die sie sich entweder zu einem erhöhten Diwan aufstaut oder aber so um sich herum verteilt, dass sie sich in die Mitte hinein kuscheln kann.
Sie ist mit ihrem bellfreudigen und lauten Organ nicht immer leicht zu nehmen, sie zerrt auch nach drei Besuchen in verschiedenen Hundeschulen immer noch an der Leine und wird das wahrscheinlich ihr Lebtag nicht lernen - gerade im ersten Jahr brachte sie mich damit an den Rand der Verzweiflung - aber missen will ich sie schon lange und am liebsten nie mehr !
Santosh ist ein Hund, bei dem mein Herz vor lauter Liebe überquillt. Santosh ist ein wahrhaft typischer Vertreter seiner Rasse. Er vertraute allerdings fremden Menschen anfangs nur mit Mühe, ängstigte sich vor ihnen und zeigte das mit Gebell und Fluchtverhalten. Im Laufe der Zeit kann er dieses Verhalten jedoch mehr und mehr ablegen. Santosh, der ab 02. Juni 2007 im Nu unsere Herzen stahl, ist aber wahrscheinlich auch gar kein Hund, er ist ein Kind auf vier Beinen ! Nicht nur, dass er sich mit seinem "watscheligen" Gang wie ein Welpe bewegt, wie ein Welpe spielt, er ist auch so anlehnungs- und liebebedürftig, wie kein anderer unserer Hunde. Santosh will geliebt werden und er liebt bedingungslos. Wenn Santosh kuscheln will und dazu auf´s Sofa oder auf´s Bett springt, dreht er sich Brust an Brust, Gesicht zu Gesicht und legt den zu oberst gelagerten Lauf über unsere Schulter - es ist eine regelrechte und menschenähnliche Umarmung, die weder Georg noch ich so je erlebt haben ! Er drängt sich so nah an den Körper, dass man glauben muss, er wolle am liebsten hineinkriechen. Obwohl sein Gesicht am wenigsten davon hat, was man "niedlich" nennt, ist er der niedlichste aller Hunde im Rudel.
Im Podencopark vor der Terasse, zeigt sich seine pure Lust am Rennen. Wenigstens einmal täglich schießt er wie eine Rakete durch unseren Garten - ein faszinierender Anblick, der uns regelmässig ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert. Santosh ist unglaublich schnell und rennt stets so lange, bis ihm keuchend die Zunge aus dem Fang hängt. Er hält sich am liebsten und längsten im Garten auf, stöbert herum, schaut aufmerksam umher oder an Bäumen hinauf. Doch zwischendurch kommt er immer wieder herein und sichert sich Körperkontakt und Schmuseeinheiten.
Santosh ist eines der einzigartigsten und kostbarsten Geschenke meines Lebens !
Yuma trat viereinhalb Monate alt, am 27.08.2008 in unser Leben. Er stammt wie Santosh von Gran Canaria.
Seit ich Podencos/Podenco-Mixe halte, habe ich mir immer einen Podencowelpen gewünscht - bevor ich zu alt werde für so ein kleines „Powerpaketchen“ Und dieser Wunsch wäre ebenso wie das paradiesische Fleckchen Erde, das wir jetzt bewohnen, ohne eine glückliche Wendung unseres Lebens wahrscheinlich nie wahr geworden.
Weil er mir als verspielter, stürmischer und unbekümmerter Welpe beschrieben wurde, der vor nichts Angst habe, erschien mir der Name Yuma passend, denn Yuma ist nicht nur der Name einer Stadt im amerikanischen Bundesstaat Arizona, er steht auch als Oberbegriff für eine Gruppe verschiedener Indianerstämme dieser Region, die als besonders furchtlos galten.
Natürlich stellte Yuma unser Leben auf den Kopf. Um ihn zu „bändigen“ brauchte man eigentlich ein Minimum von drei Paar Hände und Augen nicht nur vorn, sondern auch am Hinterkopf und an den Seiten ; )
Aber ich muss wohl kaum erwähnen, dass es unmöglich war, seinem Charme nicht zu erliegen – trotz des Chaos im Haus, trotz all der Sachgüter, die seinen kräftigen Zähnen nicht standhielten, trotz der ständigen Aufwischerei seiner Pippilachen, etc. - etc.
Yuma ist purer Sonnenschein, der zusätzliche Freude in unser Leben bringt und aller Voraussicht nach wird er ein ebenso wunderschöner und stolzer Podencorüde werden wie Santosh !
Nachtrag 09.07.2009 : Yuma wurde am 14.04.2009 1 Jahr alt - er ist nicht nur so wunderschön und stolz wie Santosh geworden - aus ihm wurde ein muskelbepackter Kraftprotz, der seine Grenzen kennen muss ; )
Hunde, Katzen und Pferd von Christina Klee - Berlin
Auf den Hund gekommen….
Ich bin mit Hunden aufgewachsen und es war klar, dass ich später wieder einen Hund haben würde. Aber die Verhältnisse waren lange nicht so….! Also war es dann erstmal eine Katze, die bei mir einzog. Eine Siamesin! Und Siamesen sind FAST wie Hunde!
Als meine Dodo 9 Jahre alt war, kam der junge Labrador Paul. in unsere Familie. Wir dachten, wir sind komplett!! Weit gefehlt! Dodo starb und ZWEI Siamesen aus dem Tierschutz kamen. 2001 nochmal zwei! Nun sollte es aber genug sein!
„Leider“ hing dann ein Bild von BESS in unserem Futtermarkt. Sie kam aus einer spanischen Tötungsstation und ließ mich Bekanntschaft mit den Podencos schließen, denen ich seither verfallen bin. Sie ist eine rauhaarige Mix-Hündin . Aus einem einzigen Panikbündel ist eine tolle Begleiterin geworden, die eigentlich immer jünger wird. Angeblich sollte sie damals 3-4 Jahre alt sein, dann wäre sie jetzt 9 oder 10. Vermutlich war sie nicht älter als 1 Jahr – und jetzt, nach 6 Jahren, wirkt sie wie 3 oder 4!!
2005 bat uns die Organisation mit der Bess nach Deutschland gekommen war, einen unvermittelbaren Dackel-Pinscher-Mix wenigstens vorübergehend aufzunehmen! Von wegen! PELLE kam und das gesamte Rudel hatte zum 1. Mal einen „Chef“!!
Im Jahr 2006 gesellte sich eine Orientalisch-Kurzhaar-Dame mit ihren beiden Kindern zu uns. 2007 starb unser alter Paul, fast 14jährig. Mit 2 Hunden und 7 Katzen war es dann auch eigentlich wirklich genug! Eigentlich! In diesem Frühling kreuzte eine 8jährige Kurzhaardackelhündin meinen Weg. Sie hieß (und heißt) PAULINCHEN und brauchte ein neues Zuhause. Jetzt hat sie eins und wir haben drei Hunde! Wirklich mehr als genug – wenn da bloss nicht all diese wunderschönen Podencos wären!!!!!
